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Baader spekulativ 17.05.2001
AC Research
Die Analysten von AC Research stufen ein Investment in die Aktie der Baaderbank (WKN 508810) weiterhin als spekulativ ein.
Die hohe Abhängigkeit von der Lage an den Finanzmärkten beeinflusse das Unternehmensergebnis in besonderem Maße. Entsprechend habe man für das vergangene Geschäftsjahr einen um 28% niedrigeren Jahresüberschuss ausgewiesen.
Zur trüben Stimmung an den Finanzmärkten, die sich sowohl auf die Wertpapierumsätze als auch auf das Emissionsgeschäft auswirke, sei die im ersten Quartal unterbliebene zeitliche Abgrenzung der Risikovorsorge hinzugekommen. Entlastend habe sich der deutliche Rückgang der Verwaltungsaufwendungen ausgewirkt, die im Vorjahr im Zuge von DV-Projekten und Erstkonsolidierungen deutlich zugenommen hätten. Unter dem Strich weise das Unternehmen einen Quartalsverlust von 6 Mio. Euro aus.
Erst im zweiten Halbjahr bestehe die Chance auf eine deutliche Belebung des Wertpapierumsatzes und ggf. auch des Emissionsgeschäftes. Beim Timing der Börsengänge spielen darüber hinaus auch geplante Steuergesetzänderungen ab 2002 eine große Rolle.
Mittelfristig positiv wirke sich die Übernahme des berliner Rentenmaklers Meyenkoth aus. Neben der Betreuung weiterer Skontren verstärke die Einführung neuer Eigenkapitalvorschriften für die Geschäftsbanken unter dem Stichwort „Basel II“ die Nachfrage mittelständischer Unternehmen nach Alternativen zur traditionellen Kreditfinanzierung.
Eine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr gestalte sich schwierig. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe man erst in 2002 wieder von einem deutlicheren Ergebnisplus aus. Das KGV von unter 5 sei zwar optisch sehr niedrig. Jedoch dürften Kursgewinne erst bei nachhaltigen Erholungstendenzen am Kapitalmarkt möglich sein.
Entsprechend stufe man die Baader-Aktie als sehr spekulativ ein.
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